Nagelfolie: Nagellack zum Aufkleben
Kleben statt pinseln – alles zum kreativen Nageltrend
Erfahre, welche Arten von Nagelfolien es gibt und wie du sie auftragen und entfernen kannst.
Ob einfarbig, bunt, glitzernd oder im French-Nail-Stil – Nagelfolien sind eine vielseitige Alternative zu Nagellack und professioneller Maniküre. Wir erklären dir den Unterschied zwischen Nagelfolien ohne und mit UV-Aushärtung sowie alles Wichtige zur Anwendung und Entfernung zu Hause.
Was sind die Nagelfolien?
Nagelfolien sind dünne Folien, die auf Finger- und Fußnägel aufgetragen werden. Damit ersparst du dir langes Pinseln und hast trotzdem eine große Auswahl an Mustern und Farben. Nagelfolien bekommst du meist im Set, sodass du alles für deine perfekten Nägel zur Hand hast. Und das Beste: Die Folien halten mit der richtigen Pflege oft mehrere Wochen. Einige Produkte sind dabei sogar für das Auftragen auf Gel- oder Acrylnägel geeignet.
Selbstklebende Nagelfolien auftragen – Schritt für Schritt
Nagelfolien ohne UV-Härtung sind eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Nägel schnell und sauber zu gestalten – ganz ohne UV-Lampe oder professionelles Equipment. Abhängig von der Produktqualität, dem Zustand der Nägel und der täglichen Beanspruchung halten die Folien etwa fünf bis zehn Tage.
Für die Anwendung benötigst du nur wenig Zubehör: Nagellackentferner, eine Nagelschere, eine Nagelfeile, ein Stäbchen zum Zurückschieben der Nagelhaut, transparenten Überlack und natürlich die passenden Nagelfolien. So geht’s:
1. Nägel vorbereiten
Entferne Rückstände von altem Lack vollständig mit Nagellackentferner. Der Naturnagel sollte sauber, trocken und fettfrei sein – so haften die Nagelfolien besser. Anschließend schiebst du die Nagelhaut vorsichtig mit einem Stäbchen zurück.
2. Passende Folien auswählen
Wähle für jeden Nagel die passende Folie. Sie sollte groß genug sein, um den Nagel vollständig abzudecken. Bei Naturnägeln solltest du im Zweifel die kleinere Größe wählen, bei Acrylnägeln oder Gelnägeln die größere. Die Folien können mit einer Nagelschere zugeschnitten werden.
3. Nagelfolien aufkleben
Entferne die Schutzschicht auf der Rückseite der Folie und platziere die Nagelfolie mittig auf dem Nagel. Achte darauf, die Folie von der Mitte aus nach außen glattzustreichen, um Falten oder Luftblasen zu vermeiden.
4. Überstand abfeilen
Falte die überstehende Folie über die Nagelspitze, schneide sie mit einer Nagelschere ab und nutze eine Nagelfeile, um die Folienkante vorsichtig in Wuchsrichtung nach unten abzufeilen. So entsteht ein sauberer Abschluss, der lange hält.
5. Versiegelung mit Überlack
Für zusätzliche Haltbarkeit kannst du eine dünne Schicht transparenten Nagellack als Versiegelung auftragen. Das schützt die Folie und verleiht den Nägeln zusätzlichen Glanz.

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Quantity: 1Wie funktioniert UV-Nagelfolie?
UV-Nagelfolien enthalten spezielle lichthärtende Gel-Bestandteile, ähnlich wie sie auch bei Gelnägeln verwendet werden. Diese Bestandteile reagieren auf UV- oder LED-Licht – ein Prozess, der als Aushärtung bezeichnet wird.
Das Auftragen der Folien funktioniert sehr ähnlich wie bei selbstklebenden Nagelfolien. Lediglich der letzte Schritt unterscheidet sich: Nach dem Abfeilen des Überstands folgt bei UV-Nagelfolie die Aushärtung. Dafür hältst du die Nägel mit Folie für je 60 bis 90 Sekunden unter eine UV-Lampe.
Während des Aushärtens wird das Gel in der Folie durch die UV-Strahlung chemisch vernetzt. Das bedeutet: Die flüssigen oder weichen Bestandteile der Folie verbinden sich zu einer festen, stabilen Struktur. Diese feste Schicht haftet sehr stark am Naturnagel und macht die UV-Nagelfolie kratzfest, stoßfest und langanhaltend über mehrere Wochen.
UV-Nagelfolien sind durch die benötigte UV-Lampe, die in der Regel im Set enthalten ist, entsprechend teurer als selbstklebende Nägel, halten dafür aber bis zu 3 Wochen.
Tipps und Tricks für langanhaltend schöne Foliennägel
Damit Nagelfolien – ob selbstklebend oder UV-gehärtet – möglichst lange halten und gut aussehen, kommt es auf die richtige Anwendung und Pflege an. Mit diesen einfachen Tipps lassen sich schöne, haltbare Ergebnisse erzielen:
💅🏻 Nicht direkt nach dem Duschen oder Baden auftragen: Deine Nägel sind dann aufgequollen, was die Haftung der Folie beeinträchtigen kann. Besser: Mindestens 30 Minuten warten, bis die Nägel vollständig trocken und abgekühlt sind.
💅🏻 Kälte und Feuchtigkeit vermeiden: In den ersten Stunden nach dem Auftragen solltest du Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit nach Möglichkeit meiden, da diese Faktoren die Verbindung der Folie schwächen können.
💅🏻 Ränder besonders gut andrücken: Gerade an den Nagelrändern kann sich die Folie schneller lösen. Für einen sauberen Abschluss kannst du die Folie mit einem Silikon-Tool oder Rosenholzstäbchen sanft nachpressen.
💅🏻 Nagelspitzen mit Überlack ummanteln: Achte beim Versiegeln darauf, auch die Nagelkante zu lackieren. Das verhindert frühzeitiges Absplittern oder Einreißen an der Spitze.
💅🏻 UV-Folien nicht feilen, nachdem die Folie ausgehärtet ist: Das kann Mikrorisse erzeugen und die Haltbarkeit verringern. Feile deine UV-Nägel daher nur vor dem Aushärten.
Gefällt dir der Look von Acrylnägeln oder Gelnägeln, bieten UV-Nagelfolien eine gute Alternative – und sind zudem deutlich günstiger als die Variante aus dem Beauty-Salon.
Nagelfolien entfernen – so geht’s richtig
Neben der richtigen Anwendung sind auch die schonende Entfernung der Folie und die Pflege danach essenziell. So stellst du sicher, dass deine Nägel gesund bleiben und auch weiter mit Folien, Nagellack oder Nagelstickern verschönert werden können. Egal, ob mit oder ohne UV: Ziehe die Nagelfolien nicht einfach ab. Das kann die Nageloberfläche schädigen.
Mit den richtigen Produkten und etwas Geduld gelingt die Entfernung nagelschonend:
- Nagelfolie ablösen:
Ein Tropfen Nagelöl hilft, die Klebeschicht sanft zu lösen. Entferne die Folie dann vorsichtig vom Nagelbett zur Spitze hin mit einem Holzstäbchen. Für UV-Nagelfolien gibt es spezielle Remover-Sets, die Gel-Produkte lösen können.
- Rückstände entfernen:
Klebereste kannst du mit etwas Nagellackentferner oder einem sanften Produkt auf Ölbasis beseitigen.
- Pflege danach:
Nach dem Entfernen kannst du deine Nägel mit Nagelöl oder einer pflegenden Creme versorgen, um die natürliche Nagelstruktur zu erhalten.
FAQ: häufige Fragen zu Nagelfolien
Nagelfolien sehen nicht nur schön aus, sondern können Naturnägel und Acrylnägel vor äußeren Umwelteinflüssen schützen. Wichtig sind ein sorgfältiges Auftragen und eine schonende Entfernung der Folien mit geeigneten Produkten. Insbesondere beim Entfernen der Nagelfolien solltest du behutsam vorgehen und die Folien nicht abreißen. Verwende zum Entfernen etwas Nagelöl oder entsprechenden Gel-Remover und ein Holzstäbchen. Mit der richtigen Pflege stellst du sicher, dass die Nagelfolien deinen Nägeln nicht schaden – selbstklebende Folien ohne Gelanteil sind grundsätzlich etwas schonender als UV-Nagelfolien.
UV-Nagelfolien auf Gel-Basis halten besser und länger auf dem Nagel als selbstklebende Folien, da sie sich aufgrund des chemischen Prozesses der Aushärtung besser mit der Nageloberfläche verbinden. Ein transparenter Überlack gibt den Folien außerdem eine zusätzliche Schutzschicht – auch ohne UV-Aushärtung.
UV-Nagelfolien müssen etwa 60 bis 90 Sekunden unter einer UV-Lampe aushärten. Manche Hersteller empfehlen auch etwas längere Zeiten: bis zu 2 Minuten, je nach Stärke der Lampe und Produkt. Das Auftragen von UV-Nagelfolien dauert daher im Vergleich zu selbstklebenden Folien etwas länger. Beachte die Herstellerangaben deines Sets genau, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

