Die richtige Nagelpflege für deine Nägel
Unsere Hände sind unser Aushängeschild – gerade unsere Fingernägel sind ja nahezu ständig sichtbar. Gepflegte Nägel wirken nicht nur ästhetisch, sondern sind auch ein Zeichen von Gesundheit und Hygiene. Doch wie pflegt man Nägel und Nagelhaut am besten? Mit der richtigen Kombination aus Hausmitteln, hochwertigen Produkten und regelmäßiger Aufmerksamkeit bleiben unsere Fingernägel kräftig, glänzend und widerstandsfähig.
Warum benötigen Nägel regelmäßige Pflege?
Nägel bestehen aus Keratin, einem Protein, das regelmäßig erneuert wird. Ohne Pflege werden sie trocken, brüchig oder anfällig für Verfärbungen. Auch äußere Einflüsse wie Wasser, Chemikalien oder Temperaturschwankungen können den Nägeln zusetzen.
Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass:
- Nägel gesund nachwachsen,
- die Nagelhaut geschmeidig bleibt,
- das Nagelbett geschützt wird
- und die Hände insgesamt gepflegter aussehen.
Gerade im beruflichen Umfeld oder bei häufiger Bildschirmarbeit (z. B. Tippen) sind gepflegte Nägel ein wichtiger Teil des äußeren Erscheinungsbilds.
Und: Nur gesunde Nägel wachsen stark und gleichmäßig.
Wie oft sollte ich meine Nägel pflegen?
Das hängt von deinem Alltag und deinem Nageltyp ab, aber als Richtwert gilt:
- Tägliche Pflege: Handcreme und bei Bedarf Nagelöl – vor allem nach dem Händewaschen oder vor dem Schlafengehen
- Wöchentliche Pflege: Nagel formen, Nagelhaut zurückschieben, feilen, eventuell Pflegelack auftragen
- Monatliche Intensivpflege: Ölbad, sanftes Peeling, eventuell eine Nagelkur anwenden
Je nach Beanspruchung deiner Hände kann mehr oder weniger Pflege nötig sein. Wer etwa viel mit Wasser arbeitet oder häufig desinfiziert, sollte auf tägliche Pflege achten.
Regelmäßigkeit ist der Schlüssel – und kleine Routinen lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren.
Nägel richtig pflegen Schritt für Schritt
Die richtige Pflege der Nägel beginnt mit der richtigen Vorbereitung:
- Vorhandenen Nagellack oder Nagellackreste mit einem geeigneten Entferner lösen.
- Ein Handbad nehmen: Dafür die Hände in eine Schale mit Wasser und eventuell pflegendem Duschbad baden. So wird die Nagelhaut aufgeweicht.
- Die Hände trocknen. Dazu mit einem Handtuch die Finger vom Nagelrand zur Nagelhaut hin trocknen. So kann man die Nagelhaut bereits sanft ein wenig nach hinten schieben.

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Die Basis jeder Nagelpflege ist eine regelmäßige, sanfte Reinigung von Nägeln und Nagelhaut. Dabei solltest du folgende Schritte beachten:
- Hände regelmäßig mit milder Seife waschen.
- Verwende am besten eine weiche Nagelbürste, um Schmutz unter den Nägeln zu entfernen.
- Nach jedem Händewaschen eine pflegende Handcreme verwenden und diese auch in die Nägel einmassieren.
Nägel kürzen und feilen
Es gilt: Feilen statt schneiden. Nägel solltest du lieber feilen als schneiden, um Risse zu vermeiden. Nutze dafür eine Glas- oder Sandblattfeile und feile nur in eine Richtung – am besten von außen zur Mitte hin.
Eine Keramikfeile sorgt für den Feinschliff und gibt den Nägeln die endgültige Form. Sie versiegelt die Nägel und sie splittern nicht so leicht.
✔️ Profi-Tipp:
Der Polierteil der Feile ist nicht nur für die Oberfläche des Nagels da, sondern damit können zur Brüchigkeit neigende Nägel auch am Nagelrand bearbeitet werden. Am besten den in Form gefeilten Nagel nochmal mit der Polierseite so lange feilen, bis sich der Rand völlig glatt anfühlt.
✔️ Tipp:
Lesebrille aufsetzen, wenn nötig – und für gute Lichtverhältnisse sorgen. Nagelhaut und Co wollen genau unter die Lupe genommen werden. Damit keine Verletzungen entstehen, sollten gute Licht- und Sichtverhältnisse herrschen.
Nagelhaut entfernen
Die Nagelhaut niemals schneiden – sie schützt das Nagelbett vor Bakterien. Stattdessen nach dem Duschen oder Baden mit einem Nagelhautschieber aus Holz vorsichtig und mit sanftem Druck zurückschieben.
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Die Nagelhaut benötigt Feuchtigkeit. Deshalb am besten regelmäßig Nagelöl oder eine pflegende Handcreme einmassieren – besonders im Winter.
✔️ Tipp:
Schutz im Alltag: Trage bei der Hausarbeit Handschuhe, um Kontakt mit Reinigungsmitteln zu vermeiden und die Nägel vor dem Austrocknen zu schützen.
✔️ Plus: Nicht nur die Nägel, auch unsere Hände wollen gepflegt sein. Sie freuen sich über regelmäßige Peelings oder Masken. Und natürlich regelmäßiges Eincremen mit einer verwöhnenden Handcreme – insbesondere immer nach dem Händewaschen.
✔️ Pflege von innen:
Achte auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit Vollkornprodukten, Eiweiß und einer Menge Gemüse als auch Obst, um einem Vitaminmangel vorzubeugen. Stichwort biotinreiche Ernährung: Haferflocken, Eier, Nüsse und Linsen fördern gesunde Nägel von innen.
Gerade das Frühjahr und der Herbst eignen sich gut für eine Kur mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln für Haut, Haare und Nägel.
Welche Hausmittel helfen bei der Nagelpflege?
Nagelpflege kann auch mit Hausmitteln passieren – und zwar so:
- Olivenölbad: Ein warmes Bad mit Olivenöl stärkt die Nägel und macht die Nagelhaut weich. Ideal für die Anwendung 1–2 Mal pro Woche.
- Zitronensaft: Ein paar Tropfen Zitronensaft im Ölbad hellen verfärbte Nägel auf und wirken antibakteriell.
- Honig und Kokosöl: Diese Kombination pflegt besonders trockene Nagelhaut – einfach einmassieren und über Nacht einwirken lassen.
- Zuckerpeeling: Entfernt abgestorbene Hautzellen und macht die Haut rund um die Nägel weich.
- Vaseline: Morgens und abends etwas Vaseline in die Fingernägel einmassieren, das gibt einen schönen Glanz. Plus: Vaseline nährt die Nägel und lässt sie stärker und kräftiger wirken.
Pflegetipps nach der Entfernung von Gelnägeln
Viele lieben künstliche Nägel – aber was passiert unter Gel- oder Acrylnägeln mit dem Naturnagel?
- Naturnägel werden oft dünner, da sie beim Auftragen und Entfernen beansprucht werden.
- Feuchtigkeit kann fehlen, weil die künstliche Schicht den Nagel „versiegelt“.
- Unsachgemäßes Entfernen (z. B. Abreißen statt professionelles Ablösen) kann den Nagel beschädigen.
Das bedeutet nicht, dass Gel- oder Acrylnägel grundsätzlich schädlich sind – aber die Pflege davor und danach ist entscheidend.
Nagelpflege-Tipp: Nach jeder Modellage eine Pause einlegen und die Nägel mit Ölen oder Aufbaukuren regenerieren.
Was hilft bei brüchigen Nägeln?
Brüchige, splitternde oder weiche Nägel sind keine Seltenheit – und meist leicht in den Griff zu bekommen. Die besten Produkte bei brüchigen Nägeln:
- Nagelöl mit Jojoba-, Argan- oder Mandelöl – versorgt Nägel intensiv mit Feuchtigkeit.
- Pflegelacke mit Kalzium oder Keratin stärken die Nagelplatte.
- Biotin und Kieselerde-Präparate wirken von innen und fördern das Wachstum gesunder Nägel.
- Nagelhärter mit Maß anwenden – gelegentlich okay, aber nicht dauerhaft, um Austrocknung zu vermeiden.




