WC reinigen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mit diesen Putz-Tipps wird die Toilette richtig sauber

Eine saubere Toilette ist wichtig für die heimische Hygiene und das eigene Wohlbefinden. Sie sollte also regelmäßig gründlich geputzt werden. Wir zeigen, worauf du beim WC-Reinigen achten kannst – und wie es richtig geht.

Der Toilettenputz gehört zu den unliebsamen Aufgaben im Haushalt, lässt sich mit der richtigen Routine und den passenden Reinigungsmitteln aber schnell erledigen. Befolge die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung und unsere zusätzlichen Hygienetipps – und hartnäckige Ablagerungen in der Toilette gehören schon bald der Vergangenheit an.


Wie oft sollte man das WC reinigen?

Wie häufig die WC-Reinigung auf dem Putzplan stehen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel von der Anzahl der Personen, die das Bad nutzen, davon, wie häufig Gäste zu Besuch sind, ob Kinder im Haushalt leben, ob es sich um das primäre Badezimmer oder ein Gäste-WC handelt und vieles mehr. Darüber hinaus haben Menschen unterschiedliche Vorstellungen vom gewünschten Sauberkeitslevel. Hier ein paar Tipps zur Orientierung:

  • Haushalt mit 1 bis 2 Personen: Einmal pro Woche gründlich reinigen reicht in der Regel aus. Zwischendurch kann man mit einer WC-Bürste und etwas Reiniger nacharbeiten, wenn es nötig ist.
  • Familienhaushalt oder WG: Hier wird die Toilette deutlich stärker beansprucht. Am besten reinigst du sie alle 2 bis 3 Tage gründlich, um Kalk, Urinstein und Bakterien keine Chance zu geben.
  • Gäste-WC: Auch wenn es nicht täglich genutzt wird, sollte man das Gäste-WC einmal pro Woche reinigen – allein schon, um Staub und Kalk zu vermeiden.

Wie reinige ich mein WC richtig?

In der Toilette ist die Keimbelastung besonders hoch. Um für die gewünschte Hygiene zu sorgen, solltest du bei der WC-Reinigung also einige Grundregeln berücksichtigen:

  • Verwende die ausgewählten Putzlappen und Schwämme nur für die Toilette und nicht für andere Flächen, um eine Keimübertragung zu vermeiden.
  • Arbeite immer von den sauberen zu den stärker verschmutzten Bereichen, also zuerst außen und zuletzt im Inneren der Schüssel.
  • Achte darauf, dass du geeignete Sanitärreiniger verwendest, die Kalk, Urinstein und Bakterien zuverlässig entfernen.

Mit diesen Grundsätzen im Hinterkopf kann die Toilettenputz-Routine starten: 


1.  Toilettenreiniger anwenden

Beginne die WC-Reinigung mit einem Toilettenreiniger. Bei BIPA hast du eine große Auswahl verschiedener WC-Reiniger: klassische Gelreiniger gegen Kalk und Urinstein, hygienische Desinfektionsreiniger sowie umweltschonende Alternativen auf natürlicher Basis. So wendest du sie an: 

  1. Öffne den Toilettendeckel und klappe den Sitz hoch.
  2. Spritze den Toilettenreiniger unter den Toilettenrand, um die Schüssel gleichmäßig mit dem Gel zu bedecken.
  3. Lasse den Reiniger nun einwirken – je nach Produkt etwa 30 bis 60 Minuten.
  4. Abschließend mit der Bürste gründlich abbürsten und den Reiniger mit der Toilettenspülung wegspülen.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen oder Ablagerungen kann es sein, dass die Reinigung mit dem Toilettenreiniger und der Klobürste allein nicht ausreicht. Dann musst du unter Umständen mit einem Schwamm nachschrubben – vergiss dabei nicht, hohe Handschuhe anzuziehen, und achte darauf, dass das Material sich mit deiner Toilette verträgt, also zum Beispiel mit Keramik oder Kunststoff.

Auch verschiedene Hausmittel können gegen hartnäckigen Schmutz helfen – oder eine gute Alternative, falls du mal keinen Toilettenreiniger im Haus hast: 

  • Backpulver oder Natron: Gib 1 bis 2 Esslöffel in die Toilette, lasse das Pulver einwirken und bürste anschließend gründlich nach.
  • Zitronensäure oder Essigessenz: Gieße eine kleine Menge in die Schüssel, lasse sie über Nacht einwirken und spüle am nächsten Morgen gründlich nach.
  • Ein etwas ungewöhnliches Hausmittel gegen Ablagerungen in der Toilette ist Cola: Gieße ½ Liter in die Toilette und lasse das Ganze über Nacht einwirken. Am nächsten Tag sind die Kalkablagerungen verschwunden.

Achtung: Mische aggressive Mittel nicht miteinander, vor allem keine Kombination aus Säuren (z. B. Essig oder Zitronensäure) und chemischen Reinigern, da dabei gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen können.

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2.  Spülkasten und Außenflächen putzen

Während der Toilettenreiniger einwirkt, arbeitest du dich von außen nach innen vor. Das bedeutet, du beginnst mit dem Spülkasten und der äußeren WC-Keramik. Hier befinden sich nämlich am wenigsten Keime. Wische die Flächen gründlich ab. Verwende hierfür einen Putzlappen und etwas Allzweck- oder Hygienereiniger. Badreiniger in Sprühflaschen machen das Putzen besonders einfach. Essigreiniger eignen sich ebenfalls gut für die Toilettenreinigung. Spüle den Lappen anschließend aus und wische die Außenseiten der Rohre ab. 

3.  Klobrille und -deckel reinigen

Wasche das Putztuch erneut gut aus und säubere anschließend den Toilettendeckel, die Klobrille und den Toilettenrand. So gehst du dabei vor:

  1. Beginne mit dem Klodeckel und wische ihn mit dem Lappen ab – zuerst von außen und dann von innen. Vergiss auch die Scharniere nicht, denn dort sammeln sich Schmutz und Keime häufig an.
  2. Reinige nun die Klobrille von außen und wische bei Bedarf mit einem Tuch und etwas Desinfektionsmittel oder einem Hygienetuch nach.
  3. Klappe die Brille hoch und wische die Innenseite sowie den Toilettenrand ab – auch hier gilt: Scharniere nicht vergessen.
  4. Schrubbe danach den inneren Toilettenrand gründlich mit einer Toilettenbürste.


4. Nicht vergessen: Toilettenumgebung reinigen

Bei der WC-Reinigung werden Stellen wie Boden und Wandfliesen oft übersehen. Doch gerade hier finden sich besonders viele Urinflecken, Bakterien und Keime. Reinige diese Stellen mit einem anderen Tuch als das WC. Sprühe die Stellen bei Bedarf zusätzlich mit Desinfektionsspray ein und wische mit Toilettenpapier oder Küchenrolle nach. Wenn es mal schnell gehen muss, kannst du auch spezielle Desinfektionstücher verwenden. Der Boden sollte zum Schluss noch extra mit einem Allzweckreiniger und heißem Wasser aufgewischt werden.

Denke außerdem daran, auch die WC-Bürste und ihre Halterung regelmäßig zu säubern. Dort sammeln sich oft Bakterien und Rückstände. Spüle sie am besten einmal pro Woche mit heißem Wasser und etwas Reiniger sowie Desinfektionsmittel aus und lass sie anschließend gut trocknen.

Tipp: Alle paar Monate solltest du deine Toilettenbürste austauschen. Am einfachsten ist es, eine Bürste mit austauschbaren Bürstenköpfen zu wählen.

Zusatztipps für die WC-Reinigung

Auch nach gründlicher Reinigung können sich mit der Zeit Gerüche, Kalk oder Urinstein bilden. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt dein WC länger frisch:

  • WC-Steine verwenden: Sie werden einfach an den Spülrand oder Beckenrand gehängt und geben bei jeder Spülung etwas Reinigungsmittel und Duft ab. So bleibt das WC zwischen den Putzgängen hygienisch sauber.
  • WC-Tabs: Einfach am Abend einen WC-Tab – z. B. von BI HOME – in den Abfluss geben. Über Nacht lösen sich Ablagerungen, Gerüche und Urinstein. Am nächsten Morgen ist das WC wieder sauber und frisch.
  • Alternative mit Geschirrspül-Tabs: Auch ein Geschirrspül-Tab kann wahre Wunder wirken. Lege ihn am Abend vor der Reinigung in den Wasserbehälter der Toilette. So werden Kalkränder und Ablagerungen effektiv gelöst, bevor du am nächsten Tag normal reinigst.
  • WC-Bürste gleich mitreinigen: Stelle währenddessen die WC-Bürste in die Schüssel, damit sie über Nacht im Reinigungswasser mit einweichen kann.